gegründet 1893

 

 

Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Fuhrberg von 1893

 


Nachdem bereits 1883 die Freiwillige Feuerwehr Großburgwedel, 1888 die Freiwillige Feuerwehr Wettmar, 1891 die Freiwilligen Feuerwehren Kleinburgwedel und Thönse gegründet wurden, gesellte sich im Januar 1893 die Freiwillige Feuerwehr Fuhrberg hinzu.

Bereits am 23.Oktober 1892 fand auf Veranlassung des Gemeindevorstehers Witte und des Hauptmanns Stein von der Freiwilligen Feuerwehr Großburgwedel eine Versammlung von 25 verantwortungsbewussten Bürgern statt, die der Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr dienen sollte.

Leider ist in diesem Protokoll nicht nachzuvollziehen, wer diese 25 Kameraden namentlich waren. Unterschrieben wurde dieses Protokoll von 39 Kameraden.

 

Diese Kameraden waren:

 

Heinrich Lühring H.Bormann
Friedrich Plinke L.Bremer
Gustav Meyne L. Heuer
Friedrich Rettig H. Plumhof
Hermann Köhne A. Heinrichs
Louis Heinrichs H. Hemme
Heinrich Ahlvers W. Wessarges
Heinrich Wittenberg Heinrich Müller
Heinrich Theilmann H. Ernst
W. Bode G. Thieleking
F. Heinrich H. Giesemann
F. Witte H. Warnecke
H. Müller H. Wöhler
Fr. Förstermann H. Gehrke
H. Wöhler F. Bäthje
H. Wessarges W. Brockmann
H. Ahlvers H. Seehaus
Emil von Horn Adolf Köhne
Fr. Tieleking F. Tieleking
Le. Wöhler

 

 

Auf dieser Versammlung wurden folgende Kameraden damit beauftragt, die Interessen für die Freiwillige Feuerwehr Fuhrberg wahrzunehmen Heinrich Lühring, Gustav Meyne und Friedrich Plinke.

Am 10. Januar 1893, so besagt es das erste Protokoll, leitete der Gemeindevorsteher Witte die Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Fuhrberg. Auf dieser Versammlung waren 33 Kameraden anwesend, die zunächst die genehmigten Statuten, die von der Freiwilligen Feuerwehr Großburgwedel übernommen wurden, unterschrieben. Die Statuten für die Freiwillige Feuerwehr Fuhrberg wurden am 29. Dezember 1892 vom Landrat Lübbes genehmigt. Die Statuten beruhen auf dem § 39 der Lüneburgischen Feuerordnung vom 14. November 1865.

Erster Hauptmann wurde mit 25 Stimmen Adolf Köhne, Vice-Hauptmann mit 19 Stimmen Heinrich Lühring. Die Wahl wurde von Gemeindevorsteher Witte genehmigt.

Der gewählte Hauptmann ließ nunmehr die Abteilungsführer wählen.

Zum Abteilungsführer der I. Abteilung wurde H. Wöhler I, zum Abteilungsführer der Spritzenabteilung der Kamerad Heinrich Wittenberg gewählt. Zum Spritzenmeister wurde Kamerad H. Müller II bestimmt.

Rechnungs- und Schriftführer wurde Friedrich Plinke. Ins Ehrengericht wurden gewählt :

 

H. Wöhler, H. Bormann, G. Meine und Fritz Witte

 

In der zweiten Versammlung war die Wehr auf 35 Kameraden angewachsen und man beschäftigte sich mit der Anschaffung und Herstellung von Anzügen, die für die Offiziere Röcke und für die Mannschaft Joppen vorsahen. Hergestellt werden sollten sie von den Kameraden L. Bremer und L. Wöhler zum Preis von 2,50 Mark. Die Anzüge mussten bis zum 1. März des Jahres fertig sein. Für die Unterfütterung der Anzüge musste jedes Mitglied selbst aufkommen. Ansonsten wurde der Stoff aus der Corpskasse bezahlt.Weiter wurde beschlossen, folgende Kameraden zu ' Hornisten ausbilden zu lassen :

 

H.Bode, H. Wessarges und H. Müller

 

 

Den Hornisten wurde erlaubt, auch außerhalb des Dienstes ihre Instrumente zu benutzen.

 

Eine Vergnügungskasse wurde gebildet. Jedes Mitglied musste 50 Pfennig bis zum 19. März und weiter pro Mitglied 10 Pfennig am ersten Sonntag jeden Monats an den Rechnungsführer abführen.

 

Bereits am 7. März 1893 beschloss man, dem Feuerwehrverband der Provinz Hannover sowie der Unterstützungskasse der Vereinigten Landwirtschaftlichen Brandkasse für den verunglückten Feuerwehrmann beizutreten. Beitrag 25 Pfennig pro Mitglied. Die Beiträge bezahlte jedes Mitglied selbst.

 

Nach dem Protokoll vom 26. Juni 1893 kann man davon ausgehen, dass im Juni 1893 von der Firma Römeburg in Uelzen eine Handdruckspritze mit Zubehör zum Preis von 1300,00 Mark gekauft wurde. Diese Handdruckspritze ist auch heute noch vorhanden und voll funktionsfähig.

 

Für Vorspannleistungen vor die Spritze oder den Mannschaftswagen erhielt derjenige, welcher Vorspann leistete, im Dorfe 2 Mark, bis zur Grenze 3 Mark, nach nächstgelegenen Dörfern 9 Mark; außerdem für das erste Gespann 1 Mark Prämie.

 

Die Zugführer trugen als sichtbares Zeichen an ihrem Helm einen rot-weißen Haarstutz.

 

In einem Schreiben vom 22. August 1893 beschwerten sich die Kameraden H. Lühring, H. Wöhler, H. Wittenberg, Fr. Plinke H. Müller, H. Tieleking und H. Müller über ihren Hauptmann Köhne beim Gemeindevorsteher Witte. Sie warfen Köhne vor, nach der Rückkehr vom Brand der Krenklerschen Häuser in Bissendorf, seine Kameraden mit "Cognack" in einer Gastwirtschaft in Gailhof betrunken gemacht zu haben, sodass sich diese ungebührlich betrugen. Des weiteren ließ Köhne nicht die Spritze und die Schläuche reinigen. Köhne zettelte dann letztendlich auch noch eine Rauferei an. Die Kameraden kamen daher zu dem Schluß : Hauptmann Köhne ist als Wehrführer nicht zu gebrauchen.

Gemeindevorsteher Witte entzog ihm daher das Amt des Hauptmanns. Dieses hatte zur Folge, dass Hauptmann Köhne Dinge, die der Wehr gehörten, nicht abgeben wollte.

 

 

Daher verklagte man Adolf Köhne beim Königlichen Amtsgericht in Burgwedel. Somit wechselte die Führung bereits im Sommer 1893 von Adolf Köhne auf Heinrich Lühring, Vice Hauptmann wurde Heinrich Müller.

Da mit der Handdruckspritze geübt werden musste, beschloss man die Übung alle 3 Wochen stattfinden zu lassen. Als Entschuldigung bei Abwesenheit an den Übungen galten nur Krankheit und Abwesenheit aus dem Dorf. Bei Abwesenheit musste man sich binnen 3 Tagen entschuldigen.

Auch wurden Schläuche gebraucht. Diese mussten gereinigt, aufgehängt und aufgerollt werden. Es bot sich der Kamerad L. Heinrichs an : er ließ sich dies wie folgt bezahlen : Reinigung und Aufhängen je Schlauchlänge 15 Pfennig Abnehmen und Aufrollen je Schlauchlänge 10 Pfennig

 
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Am 7.Juni 1896 entsandte die Freiwillige Feuerwehr Fuhrberg den Kameraden Friedrich Plinke als Bevollmächtigen der Wehr zur Gründung des Kreisfeuerwehrverbandes Burgdorf.

Der Beitritt zum Kreisfeuerwehrverband Burgdorf wurde am 9. November 1896 beschlossen.

Außerdem beschloss die Führerschaft, ein Wintervergnügen stattfinden zu lassen. Bezahlt wurde pro Mitglied 1 Mark an die Vergnügungskasse. Die anderen Kosten bezahlte die Vergnügungskasse. Teilnehmen konnten nur direkte Familienmitglieder sowie auswärtige Verwandte.

 

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Erster Hauptmann wurde Heinrich Müller, Zweiter Hauptmann Friedrich Plinke, der auch zugleich Schrift- und Rechnungsführer seit der Gründung der Wehr war.

Für fünfjährige Dienstzeit verlieh man 2 Sterne. Diese wurden am Kragen der Uniform getragen.

Am 20. März 1898 wurde Hauptmann Lühring der Titel Branddirektor verliehen.

Die Freiwillige Feuerwehr Großburgwedel feierte am 30. Oktober 1898 ihr 15 jähriges Stiftungsfest. Die Kameraden unserer Wehr beteiligten sich an diesem Fest. Rückfahrt aus Großburgwedel war für 10 Uhr abends geplant.

 

Für Übungen galt folgender Zeitplan :

 

"Die Übungen werden festgesetzt am ersten Sonntag

nach dem Sonntag, an welchem der Superintendant aus Burgwedel

hier Kirche abgehalten hat"

 

Lediglich im Januar und Februar fanden die Übungen Samstags abends 8 Uhr statt; der Beitrag wurde auf 70 Pfennig festgesetzt.

Im Januar 1902 wurde eine Bekleidungskasse gebildet, in die jeder Kamerad zur späteren Anschaffung einer neuen Uniform einzahlen konnte. Den Posten des Rechnungsführer der Bekleidungskasse übernahm F. Eickmann.

Branddirektor Lühring wurde auf der am 16. März 1902 abgehaltenen Generalversammlung der Titel eines Ehrenhauptmanns verliehen.

Wir schreiben nunmehr das Jahr 1903. 10 Jahre sind seit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Fuhrberg vergangen. Die Kameraden pflanzten vor der Generalversammlung am 10. Januar 1903 vor dem Spritzenhaus zwei Linden.

Im Juni 1903 sollte zum Anlass des 10-jährigen Bestehens ein größeres Feuerwehrfest mit einer Inspektion des Feuerwehrverbandes ausgerichtet werden.

Der Festausschuss setzte sich wie folgt zusammen . H. Meine, Karl Otte, Herm. Eickmann, Herm. Möller und Fr. Behrens.

Die Uniformen waren nunmehr 10 Jahre alt. So beschloss das Corps, (heute : Kommando) blaues Tuch bei der Firma Emil Hermann in Crimmitschau (liegt zwischen Gera und Zwickau, Sachsen) zu bestellen.

Auf der Generalversammlung 1905 sind die beiden Hauptleute Heinrich Müller und Friedrich Plinke, sowie die Zugführer K. Otte, Hm. Creplin, Th. Plumhof und H. Klingemann, wiedergewählt worden.

Kameraden, die das 55. Lebensjahr vollendet hatten und mindestens 10 Jahre ununterbrochen dem Corps angehört hatten, brauchten keinen Beitrag zur Vergnügungskasse zu bezahlen.

Der Beitrag beträgt künftig 1 Mark.

Hauptmann Müller vertritt die Wehr beim Provinzialfeuerwehrtag in Gestemünde. Man bewilligt ihm 25 Mark Taschengeld.

Das Tragen der Uniform eine Stunde nach dem Dienst zog eine Strafe von 50 Pfennig nach sich.

Bei der Generalversammlung vom 13. April 1907 wurde der Posten eines Vereinsboten geschaffen. H. Wessarges erhielt pro Jahr 6 Mark Botengeld. Kamerad Daps löste 1908 den Kameraden Wessarges zu den gleichen Bedingungen ab.

1908 nimmt die Wehr am Bezirks- und Kreisfeuerwehrtag teil.

1909 beschloß die Generalversammlung, passive Mitglieder aufzunehmen. Diese mußten den gleichen Beitrag zahlen wie die aktiven Kameraden.

Die Kameraden H. Müller und H. Wessarges ernannte man 1911 zu Ehrenmitgliedern.

In der Generalversammlung vom 24. Mai 1914 sind beide Hauptleute Heinrich Müller und Friedrich Plinke in ihren Ämtern bestätigt worden.

Das erste Protokoll nach dem 1. Weltkrieg stammt vom 20. Oktober 1918. Anläßlich des Kreisfeuerwehrtages in Großburgwedel wurden durch Landrat Schmidt folgende Kameraden mit dem 25-jährigen Feuerwehr-Erinnerungs-Zeichen ausgezeichnet.

Dies waren :

 

    • Hauptmann I Heinrich Müller
    • Hauptmann II Friedrich Plinke
    • Steiger L. Heinrichs
    • Spritzenmann A. Heinrichs
    • Spritzenmann H. Müller I
    • Spritzenmann H. Giesemann

sowie : H. Wöhler und Fr. Behrens

 

 

Auf der Versammlung am 23. März 1919 zog man Bilanz über die Zahl der Mitglieder unserer Wehr.

 

Zu Beginn des Krieges hatte die Wehr einen Mitgliederstand von 64 Kameraden, davon waren 45 einberufen; 12 Kameraden kehrten verwundet aus dem Krieg heim und 7 Kameraden mussten ihr Leben lassen.

 

Dieses waren :

 

    • Heinrich Klingemann am 15.05.1915
    • Heinrich Theilmann am 27.05.1915
    • Fr. Plinke am 29.03.1916
    • W. Heinrichs am 24.05.1916
    • Hr. Giesemann am 04.06.1916
    • Ferdinand Sander am 08.07.1916
    • Heinrich Lüssenhop am 10.08.1917

 

Das Feuerwehrleben konnte nach der Rückkehr der Kameraden aus dem Krieg weitergehen.

 

Dennoch gab es Schwierigkeiten mit dem Mitgliederbestand der Wehr. Am 31. Oktober 1919 wurde daher ein Antrag an die Gemeinde eingebracht, der bewirken sollte, dass sich männliche, ortskundige Leute finden sollten, in die Wehr einzutreten. Falls sich nicht genug melden, so war es wünschenswert, dass allen Gemeindemitgliedern eine Verordnung bekannt gemacht werden sollte, die da sagte ."das die Gemeinde sämtliche löschpflichtigen Hilfsmannschaften für den Feuerlösch- Rettungs- und Wachdienst zur Verfügung zu stellen hatte".

 

Der Appell an die Bevölkerung hatte nun anscheinend gefruchtet. In den nachfolgenden Protokollen kann man verfolgen, dass nach und nach viele Bürger den Weg zur Feuerwehr fanden.

 

Am 5. September 1920 verstarb Hauptmann Heinrich Müller. Auf der Hauptversammlung am 28. Oktober 1920 wurde daher Friedrich Plinke zum Hauptmann I und Heinrich Lühring zum Hauptmann II gewählt.

Im Protokoll vom 23. Oktober 1921 liest man erstmals von einem Musikcorps.

Die Wehr war wieder auf 42 Mitglieder angewachsen. ,

23. Oktober 1922. Ein denkwürdiger Tag für die Wehr. Ihr Gründungsmitglied H. Ahlvers, der reiche Mann aus Amerika, war zu Gast in Fuhrberg. Er spendete den enormen Betrag von 2000 Mark zum Kauf von Ausrüstungsgegenständen. H. Ahlvers wurde als Ehrenmitglied aufgenommen.

 Plinke

 

Hauptmann Friedrich Plinke gab sein Amt als Schrift- und Rechnungsführer, das er von 1893 - 1923, also 30 Jahre in vorbildlicher Weise bekleidet hatte, an den Kameraden Fr. Lohmann ab.

Die Kameraden überreichten ihrem Hauptmann für die treue und tüchtige Führung des Korps eine Ehrenurkunde.

1924 feierte die Wehr am 18. und 19. Mai verbunden mit der Bezirks-Feuerwehr-Delegiertenversammlung ihr 30 jähriges Bestehen. Veranstaltet wurde eine Schulübung sowie ein Umzug durch den Ort mit anschließendem Ball.

Man legt den alljährlichen Ball auf den 29. November 1924 fest. Wer zu spät zum Ball kam, bezahlte 1 Mark Strafe. Beginn des Balls um 7 Uhr abends. Es durften keine Einladungen im Ort ausgesprochen werden; auswärtige dagegen durften am Ball teilnehmen.

Auf der Versammlung vom 29. März 1925 beschloss man ."jegliches Fehlen bei Übungen und Beerdigungen mit 1 Mark zu bestrafen; wer dreimal fehlt soll aus der Wehr entlassen werden".

Für das Musikcorps mussten alle Kameraden 1 Mark Beitrag pro Monat bezahlen. Das Corps hatte anscheinend für die Ausstattung des Musikcorps Schulden gemacht. Die 1 Mark sollte so lange bezahlt werden, bis die Schulden gedeckt waren. Wer dem Musikcorps beitrat, musste sich auf 3 Jahre verpflichten. Sollte er vorher austreten, mussten 50 Mark an die Wehr bezahlt werden.

luehring2   Über die folgende Zeit und den Wirren des zweiten Weltkrieges gibt es feuerwehrmäßig nicht viel zu berichten. Einige Dinge sollen aber doch angesprochen werden. Brandmeister während dieser Zeit war der Kamerad Heinrich Lühring, der mit dem wenigen ihm Zurverfügungstehenden, den Auftrag der Feuerwehr durchzuführen versuchte. Interessant ist sein Brandbericht vom 24. Dezember 1937 um 22.30 Uhr beim Bauern Adolf Witte zu lesen über "Mäusegefrass und Haferkaff". Erwähnenswert ist, dass am 17.September 1942 eine Tragkraftspritze der Firma Flader "Siegerin" mit TSA-Anhänger zum Preis von 3.371 Reichsmark angeschafft wurde.

 

1947 - heute

 

Das erste Protokoll der Nachkriegszeit stammt vom 21. Januar 1947. Es wird festgestellt, dass es die Feuerwehr als Feuerwehrpolizei nicht mehr gibt und wieder eine Freiwillige Feuerwehr aufzustellen ist.

 

Auf dieser Versammlung wurde Ludwig Schöling zum Gemeindebrandmeister gewählt. Der Kamerad Wilhelm Wöbking wurde Schrift- und Heinrich Ernst Kassenführer. Den Posten des Kassieres und Boten übertrug man dem Kameraden Paul Müller. Der Gemeindebrandmeister forcierte mit seiner ganzen Kraft die Ausbildung der Kameraden, in Sanitäts- und Maschinistenkursen. Auch der Feuerwehrball wurde wieder ins Leben gerufen.

Am 12. August 1950 wurde in der Gaststätte Hilke in Kleinburgwedel der 1933 gegründete Feuerwehrbezirk Großburgwedel, bestehend aus den Wehren Großburgwedel, Bissendorf, Kleinburgwedel und Fuhrberg wieder ins Leben gerufen. Im gleichen Jahr wurde eine Tragkraftspritze der Firma Metz angeschafft und der Mitgliederstand der Wehr wuchs auf 90 Aktive.

 

Stellvertretender Gemeindebrandmeister wurde im Januar 1951 Heinrich Otte.

Das 60-jährige Bestehen feierte die Wehr am 19. Juli 1953. Ein Wettkampfplatz wurde zu diesem Fest am Himmelreichsgraben (Wullbeck) eingerichtet.

Im März 1958 installiert man die erste Sirene.

 

 schoeling
mueller2 

Gemeindebrandmeister Schöling musste im Januar 1961, bedingt durch einen Verkehrsunfall, sein Amt aufgeben. Henri Müller übernahm das Amt des Gemeindebrandmeisters. Ludwig Schöling wurde zum Ehrenbrandmeister ernannt.

Stärke der Wehr 120 Mitglieder.

Seit dem Jahre 1962 feiert man den Ball gemeinsam mit dem Schützenverein.

Am 03. Juli 1964 wurde der Wehr ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 der Firma Bachert übergeben.

Im gleichen Jahr gesellte sich zum Musikzug, der 1924 gegründet wurde, ein Fanfarenzug. Leider musste der Fanfarenzug im Jahre 1980 wegen Mitgliederschwund aufgelöst werden.

 
 

Erstes förderndes Mitglied wurde im Jahre 1968 der Kamerad Erich Meyer.

Vom 13. bis 14. Juli 1968 wurde im Zusammenhang mit dem Kreisfeuerwehrtag des Landkreises Burgdorf das 75-jährige Jubiläum groß gefeiert. Das 1965 neu geplante Gerätehaus wurde 1968 der Wehr übergeben.

Es wird in den folgenden Jahren mit der Grundausbildung und anschließender Prüfung begonnen.

Im Jahre 1970 wurde unser Gemeindebrandmeister Henri Müller zum Unterkreisbrandmeister des Unterkreises Burgwedel gewählt. Den Unterkreis Burgwedel gründete der Oberbrandmeister Gustav Dohrs aus Isernhagen im Jahre 1949. Bestehend aus den Wehren der Gemeinden Altwarmbüchen, Engensen, Fuhrberg, Großburgwedel, Isernhagen FB, Isernhagen HB, Isernhagen KB, Isernhagen NB, Kirchhorst, Kleinburgwedel, Neuwarmbüchen, Oldhorst, Ramlingen-Ehlershausen, Stelle, Thönse und Wettmar hatte er Bestand bis zur Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1974.

Eine neue Tragkraftspritze der Firma Ziegler wurde angeschafft.

Im Jahre 1971 trat der stellvertretende Gemeindebrandmeister Heinrich Otte nach 20 Jahren zurück. Kamerad Otte war auch Mitbegründer des Feuerwehrmusikzuges im Jahre 1924 und hatte mit seiner ganzen Kraft beide Posten bekleidet. Neuer Stellvertreter wurde Fritz Otte.

Im Bereich der Wettkämpfe konnte man von diesem Jahr an mit guten Ergebnissen aufwarten.

1973 übernahm Heinrich Hemme das Amt des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters. Dieses Jahr war auch geprägt von zahlreichen Waldbränden, die durch den zusätzlichen Einsatz von Güllefässern ansässiger Landwirte erfolgreich bekämpft werden konnten.

Im Jahre 1974 erfolgte im Land Niedersachsen die Gebiets- und Verwaltungsreform. Die bisherige Gemeinde Fuhrberg wurde. in die Gemeinde Burgwedel mit den Ortsteilen Engensen, Fuhrberg, Großburgwedel, Kleinburgwedel, Thönse, Oldhorst und Wettmar eingegliedert.

Somit hatte die selbstständige Gemeinde Fuhrberg aufgehört zu existieren. Für die Feuerwehren bedeutete dies, dass sie in Ortswehren gegliedert wurden, Die Ortsfeuerwehr Fuhrberg wurde Feuerwehrstützpunkt. Der Gemeindebrandmeister war nunmehr Ortsbrandmeister.

Neuer Gemeindebrandmeister der Gemeinde Burgwedel wurde Bruno Rockahr aus Wettmar.

Durch einen Großbrand am 30. Juli 1974 wurde das Vereinslokal "Wöhler's Gasthaus" so zerstört, dass fast alle Pokale, Urkunden, die Ehrentafel und der Schrank des Feuerwehrmusikzuges ein Raub der Flammen wurden.

In der Jahreshauptversammlung im Januar 1976 wurde uns die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeuges zugesagt. Im Oktober 1976 konnte es seiner Bestimmung übergeben werden. Dieses Fahrzeug hat seinen Dienst bis zum 9. März 1993 getan. Das Tanklöschfahrzeug von 1976 kommt heute bei der Freiwilligen Feuerwehr Kinzigtal im Schwarzwald zum Einsatz.

Die beiden jungen Kameraden Claus Meyne und Fritz Garms gaben den Anlass zur Gründung einer Jugendfeuerwehr. In dem Fanfarenzug waren überdies sehr viele junge Kameraden. Erster Jugendfeuerwehrwart wurde unserer heutiger Ehrenortsbrandmeister Wolfgang Grund im Jahre 1976.

1980 gab Henri Müller nach fast 20 jähriger Tätigkeit sein Amt als Ortsbrandmeister in die Hände seines Stellvertreters Heinrich Hemme. Stellvertreter wurde Willi Eickmann. In Anerkennung seiner Verdienste ernennt man Henri Müller zum Ehrenortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Fuhrberg. Bereits 1973 erhielt er das Deutsche Feuerwehrehrenzeichen in Silber.

1982 gab die Gemeinde Burgwedel grünes Licht zum Umbau der alten Schule als Schulungsraum der Wehr. In Eigenarbeit und mit vielen fleißigen Händen konnten die Schulungsräume am 30. Juni 1984 im Rahmen einer großen Fahrzeugschau übergeben werden. Verdient gemacht hat sich bei dieser Umbaumaßnahme der damalige Ortsbrandmeister Heinrich Hemme. Planen und selbst mit Hand anlegen war seine Devise.

 Hemme
 

Die 80er Jahre waren geprägt von großen Wettkampferfolgen. Hervorzuheben sind hier die Siege auf Gemeinde- Abschnitts- Kreis- und Bezirksebene. Von 70 teilnehmenden Gruppen des Regierungsbezirks Hannover in Östrum wurde die 1. Gruppe am 5. September 1982 Bezirkssieger, die 2. Gruppe erreichte den 6. Platz. Durch die vielen Erfolge wurde der Name der Ortschaft Fuhrberg, aber auch der Name der Gemeinde Burgwedel weit über die Grenzen des Landkreises Hannover bekannt.

1986 wird Ortsbrandmeister Hemme von der Mitgliederversammlung in seinem Amt bestätigt. Stellvertretender Ortsbrandmeister wird Wolfgang Grund.

1987 wurde der Wehr ein Ford-Mannschafts-Transport-Fahrzeug von der Gemeinde übergeben. Es ersetzte ein Fahrzeug, das seinerzeit von privater Hand gestiftet wurde.

Im Rahmen der Dorferneuerung beginnt man mit dem Bau einer neuen Fahrzeughalle. In dieser Halle ist heute das Tanklöschfahrzeug untergebracht.

Aufgrund der schweren Verkehrsunfälle auf den beiden Landesstraßen, die durch Fuhrberg führen, wurde die Wehr mit einem Hilfeleitungssatz ausgestattet. Auch die stille Alarmierung wird forciert.

 

Grund 

1990 gibt Ortsbrandmeister Hemme sein Amt an seinen Stellvertreter Wolfgang Grund ab. Otfried Voigt wird stellvertretender Ortsbrandmeister.

 Am 30. Juni 1990 wurde in Fuhrberg der Gemeindefeuerwehrtag gefeiert. Erstmals war die Wehr Späningen aus der zu dieser Zeit noch bestehenden DDR zu Gast.

Nach dem Amtsantritt von Ortsbrandmeister Wolfgang Grund wurde ein Festausschuss zum 100 jährigen Bestehen der Wehr im Jahre 1993 ins Leben gerufen.

1991

 

Eine Übung der gesamten Gemeindefeuerwehr Burgwedel wurde auf dem Hof von Fritz Wöhler durchgeführt. Ein erster gemeinschaftlicher Übungsdienst wurde mit der neu angeschafften Schere und Spreizer und der Ortsfeuerwehr Großburgwedel durchgeführt. Kapellmeister Franz Pelz erhielt das silberne Feuerwehrehrenkreuz. Unser langjähriger Musikzugführer Friedel Lüssenhop, gab sein Amt an Heinrich Neddermeyer ab. Eine gelungene Fahrt, war der Besuch zum 100jährigen Bestehen der Ortsfeuerwehr Späningen in Sachsen Anhalt. Wir reisten dort mit einem Reisebus, MTW und mehreren Privat PKWs an. Unser Musikzug hatte kaum Zeit für eine Pause, weil die Musik so gefragt war. Alle die an diesem Fest teilgenommen hatten, werden dieses Wochenende wohl nicht vergessen.

 

Im Jahr 1991 waren 13 Einsätze abzuarbeiten

1992

 

Die Vorbereitungen für das 100jährige Bestehen der Ortsfeuerwehr Fuhrberg im Jahr 1993 gehen in die Endphase. Der Sommer war ziemlich trocken. Die Gruppen unserer Wehr bewässerten an 16 Tagen Bäume im gesamten Ort und der Feldmark.

Im Jahr 1992 waren 27 Einsätze abzuarbeiten

1993

 

Das Jahr 1993 stand ganz im Zeichen des bevorstehenden 100jährigen Bestehens unserer Ortsfeuerwehr. Im März erhielten wir unseren neuen Tanklöschfahrzeug 16/25. Sozusagen als Geschenk zum 100 Geburtstag. Im April trat Otfried Voigt als stellvert. Ortsbrandmeister zurück. Kommissarischer Nachfolger wurde Torsten Allert.

Es fand ein großer Fototermin für die Festzeitschrift statt. Von 250 Mitgliedern erschienen 150. Vor den Feierlichkeiten ging es ans Bauen von Ehrenpforten, Girlanden binden und das Dorf schmücken.

Vom 20. bis 22. August fanden dann die Feierlichkeiten zum Jubiläum auf dem alten Sportplatz und Schützenplatz statt. Begonnen am Freitag mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal vor der Kirche und anschließenden Kommerz. Der Samstag stand ganz im Zeichen von Wettkämpfen nach Heimberg-Fuchs. Am Abend wurde mit einem Festball auf dem Zelt und einem anschließendem Höhenfeuerwerk gefeiert. Der Sonntag startete mit einem Zeltgottesdienst. Nachmittags begann der große Festumzug bestehend aus 4 Zügen zum neuen Sportplatz und zurück zum Festplatz. Leider wurden die letzten Festteilnehmer von einem gewaltigen Regenguß überrascht. So konnte auch das gemeinsame Konzert aller teilnehmenden Musikzüge nicht wie vorgesehen draußen stattfinden. Es wurde daher in kleinem Rahmen auf dem Zelt durchgeführt.

17 Einsätze waren abzuarbeiten

1994

 

Torsten Allert wurde zum stv. Ortsbrandmeister gewählt. Der Feuerwehr-Schützenball fand erstmals in der Gaststätte Langehennig in Meitze statt. Die Ortsfeuerwehr führte einen Tag der offenen Tür durch.

Wir hatten 15 Einsätze abzuarbeiten

1995

 

In diesem Jahr brauchten wir mal eine kleine Pause! Neben dem normalen Tagesgeschäft hatten wir 15 Einsätze abzuarbeiten.

1996

 

Unseren langjährigen ehemaligen Ortsbrandmeister Heinrich Hemme wurde im Mai, auf der Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes die silberne Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen verliehen. Im Sommer wurde mit dem Bau des neuen Übungsgeländes am Kahlsweg begonnen. Die Umbaumaßnahmen am Feuerwehrhaus (alte Schule) sowohl außen als auch im Obergeschoss wurden fertig gestellt. Die Jugendfeuerwehr bekommt einen neuen Raum im Obergeschoss.

17 Einsätze waren abzuarbeiten.

1997

 

Auf der Jahreshauptversammlung wird Ortsbrandmeister Wolfgang Grund für eine zweite Amtsperiode wiedergewählt. Der Gemeindefeuerwehrtag wurde erstmals auf dem neuen Übungsgelände am Kahlsweg durchgeführt. Die Jugendfeuerwehr führte zeitgleich ihre Wettkämpfe auf den benachbarten Sportanlagen durch. Im Juni führte die Kirchengemeinde ein Fest durch. Zu diesem Anlass wurde das Regenwasserrückhaltebecken durch die Ortsfeuerwehr mit Wasser gefüllt. Der Feuerwehr-Schützenball musste Mangels Beteiligung abgesagt werden. Ein schönes Stück Fuhrberger Tradition, ging damit wohl zu Ende.

19 Einsätze waren abzuarbeiten.

1998

 

Im Jahr 1998 waren 17 Einsätze zu verzeichnen.

1999

 

24 Einsätze waren abzuarbeiten. Leider waren überdurchschnittlich viele schwere Verkehrsunfälle zu verzeichnen. Der Feuerwehrmusikzug feiert im Rahmen einer Veranstaltung in der Sporthalle sein 75 jähriges Jubiläum. Der Jahrtausendwechsel stand vor der Tür und für den Jahreswechsel wurde eine Bereitschaft unserer Ortsfeuerwehr eingerichtet. Zum Glück lief der Wechsel in ein neues Jahrtausend ohne Probleme ab.

2000

,

Der stellvert. Ortsbrandmeister Torsten Allert wurde durch die Mitgliederversammlung in eine zweite Amtsperiode gewählt. Am Tag der Deutschen Einheit, führte uns der Weg mal wieder nach Späningen um bei der Übergabe eines neuen Löschfahrzeuges dabei zu sein.

12 Einsätze waren abzuarbeiten.

2001

 

Die Jugendfeuerwehr feierte das 25 jährige Bestehen.

11 Einsätze waren zu verzeichnen.

2002

 

Weihnachten mußten wir viermal ausrücken. Nach einen Unwetterartigen Eisregen mussten von unseren Landestraßen 34 Bäume beseitigt werden. Im Obergeschoss des Feuerwehrhauses wurde uns ein Raum als Büro und dem Musikzug ein Raum zum Lagern zur Verfügung gestellt. Im Juni wird Ortsbrandmeister Wolfgang Grund auf der Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Hannover in Neuwarmbüchen das Deutsche Feuerwehrwehrenzeichen in Silber verliehen. Im August feierte die Ortsfeuerwehr Späningen ihren 111 Geburtstag.

26 Einsätze waren abzuarbeiten

 

 

 Fleischfresser

 

2003

 

In diesem Jahr endete die Amtszeit vom Ortsbrandmeister Wolfgang Grund. Als neuer Ortsbrandmeister wird auf der Mitgliederversammlung Dirk Fleischfresser (heute Hemmann) gewählt. Als Dank für seine langjährige Tätigkeit wird Wolfgang Grund zum Ehrenortsbrandmeister ernannt.

Burgwedel bekommt das Stadtrecht. Somit darf sich die ehemalige Gemeindefeuerwehr jetzt Stadtfeuerwehr nennen.

15 Einsätze waren abzuarbeiten, darunter der Großbrand auf Wöhlers Hof

2004

 

Die 3. Gruppe wurde alters bedingt aufgelöst. Die Kameraden die die Altersgrenze (63 Jahre) noch nicht erreicht haben, wechseln in die 1. Gruppe. Die Fahrzeughalle wird mit einem Anbau erweitert. Die Außenanlagen werden teilweise in Eigenleistung, unter der Leitung von Fritz Otte erneuert.

12 Einsätze waren zu verzeichnen.

 

 2005

 

Am Windrad Calendula führte die Berufsfeuerwehr Hannover eine Höhenrettungsübung durch. Acht Fuhrberger Kameraden durften sich auch in die Seile hängen.

Die Ortsfeuerwehr führte zu ihrem 112 jährigen Jubiläum einen Tag der offenen Tür durch. Hier beteiligten sich die Drehleiter aus Burgdorf, das DRK, THW, Polizei, eine Brandschutzfirma und verschiedene Fahrzeuge der Ortsfeuerwehren aus der Stadt Burgwedel.

19 Einsätze waren zu verzeichnen.

2006

 

Der stellvert. Ortsbrandmeister Torsten Allert wird durch die Mitgliederversammlung in die dritte Amtsperiode gewählt. Im Sommer bekamen wir unseren neuen Löschgruppenfahrzeug 10/6. Anschaffung von 30 neuen Digitalmeldeempfängern.

Einsätze waren 15 abzuarbeiten.

2007

 

Im Januar fegte der Orkan Kyrill über Deutschland hinweg. Wir richteten eine Bereitschaft im Feuerwehrhaus ein. Fuhrberg blieb von größeren Schäden verschont. Wir hatten nur zwei Kyrill-Einsätze. Im September feierten wir ein Scheunenfest mit Live Musik auf Bornemann´s Hof. Im Herbst bekamen wir unseren neuen MTW.

22 Einsätze waren abzuarbeiten

2008

 

Auf der Mitgliederversammlung wurde der Ortsbrandmeister Dirk Fleischfresser (heute Hemmann) in seine zweite Amtsperiode gewählt. Am 28. Dezember wird die Spritzengruppe gegründet.

13 Einsätze waren abzuarbeiten.

2009

 

13 Einsätze waren abzuarbeiten.

2010

 

In diesem Jahr war der Heilige Abend kein ruhiger Abend für uns. Vier Einsätze hatten wir am 24.Dezember. Zwei mal mussten wir ausrücken um Bäume auf unseren Landesstraßen von der Schneelast zu befreien. Die ehemalige Arzt Praxis wurde zu Umkleideräumen umgebaut.

20 Einsätze waren abzuarbeiten.

2011

 

21 Einsätze waren abzuarbeiten

2012

 

Die Amtszeit des stellvert. Ortsbrandmeisters Torsten Allert läuft aus. Als neuer stellvertr. Ortsbrandmeister wird Marc Otte gewählt. Torsten Allert wird auf der Jahreshauptversammlung für seine langjährige Tätigkeit mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze geehrt.

16 Einsätze waren abzuarbeiten.

2013

 

Kameraden unserer Ortsfeuerwehr waren mehrere Tage mit der Regionsbereitschaft beim Elbe Hochwasser im Einsatz. Sylvester wurden wir um 23:52 Uhr zu einem Dachstuhlbrand an der Celler Str. alarmiert.

24 Einsätze waren abzuarbeiten.

2014

 

Im Januar wurden folgende Kameraden mit der Hochwassermedallie vom Regionspräsident ausgezeichnet: Dirk Hemmann, Tobi Grehl, Michael Huse und Andreas Butschkau.

Im September fand der 1. Historische Spritzengruppenwettkampf in Fuhrberg statt.

16 Einsätze waren abzuarbeiten.

Marc Otte

2015

 

In dieses Jahr muß eine neue Führungsspitze gewählt werden. Der bisherige Ortsbrandmeister Dirk Fleischfresser (heute Hemmann) steht für diese Funktion nicht mehr zur Verfügung. Dirk Fleischfresser (heute Hemmann) wird 2015 stellvertr. Stadtbrandmeister der Stadt Burgwedel. Die Mitgliederversammlung wählt Marc Otte zum neuen Ortsbrandmeister und Carsten Möhlenbrink zum stellvert. Ortsbrandmeister.

16 Einsätze waren abzuarbeiten.

2016

 

Im Februar fand die erste Besprechung für die Planung des 125 jährigen Bestehen der Ortsfeuerwehr Fuhrberg statt. Einsatzmäßig war dieses Jahr von dem Großbrand der Fuhrberger Zimmerei und Starkregen geprägt.  Als Dank für die geleistete Arbeit beim Feuer in der Fuhrberger Zimmerei, richtete diese einen Grillabend für die am Einsatz beteiligten Feuerwehren Fuhrberg, Großburgwedel, Kleinburgwedel und Mellendorf aus.

Insgesamt waren 30 Einsätze zu verzeichnen.

Das Osterfeuer wird nach mehreren Jahren wieder am Kahlsweg durchgeführt und durch die Bürger sehr gut angenommen. Die Feuerwehr und der Ortsrat, freuen sich über 500 bis 600 Besucher. Die Jugendfeuerwehr feiert im September ihr 40jähriges Bestehen mit einem Orientierungslauf.

 

2017

 

Dieses Jahr wurde viel geplant, die Feierlichkeiten für die 125 Jahrfeier im September der Ortsfeuerwehr steht 2018 auf dem Programm. Ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) wird in unserem Jubiläumsjahr in Dienst gestellt, als Ersatz für unser 25 Jahre altes Tanklöschfahrzeug (TLF16/15).

Die Feuerwehren erhalten ein neues Verwaltungsprogramm mit dem Namen : FeuerOn

Die Ortsfeuerwehren Wettmar und Fuhrberg haben mit der Vegetationsbrandbekämpfung einen neuen Schwerpunkt dazu bekommen. An mehreren Tagen wurde hier ausgebildet und auch ein Stoppelfeld in Brand gesetzt, so dass z.B. die Löschrucksäcke und Faltbehälter auch unter Fast-Einsatzbedingungen zum Einsatz kamen.

Im Jahr 2017 hatten wir 26 Einsätze . Hier hielt uns besonders der Orkan “Frederike“ mit 10 Einsätzen am 05.Oktober auf Trab.

 

zusammengetragen und erstellt von:

Torsten Allert

Wolfgang Grund

 

Mittwoch, 21. November 2018

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